Hypnosetherapie

Hypnosetherapie

In der moder­nen Hypnosetherapie nach Milton Erickson wer­den mit­hil­fe von Trancezuständen die Klienten unter­stützt, unbe­wuss­ten Ressourcen zu akti­vie­ren. Die ihnen ermög­li­chen, die opti­ma­le Lösung für sich zu fin­den, um einen sym­ptom­be­las­te­ten Zustand zu been­den. Grundlegende Techniken sind Hypnosen oder auch Trancezustände, um den Kontakt mit den unbe­wuss­ten gewünsch­ten Fähigkeiten zu ermöglichen.

Was ist Hypnosetherapie?

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein beson­de­rer Wachzustand, auch als Trance bezeich­net, bei der die Aufmerksamkeit auf ein Erleben fokus­siert ist. Die meis­ten Menschen ken­nen die­sen Zustand, denn er nutzt die natür­li­chen Fähigkeiten unse­res Gehirns. Möglicherweise waren Sie schon ein­mal so in ein Buch ver­tieft, das Sie die äuße­re Welt nicht mehr wahr­ge­nom­men haben. Manche Menschen waren als Kind so sehr in ein Rollenspiel ein­ge­taucht, das Sie wirk­lich ein Pirat, Cowboy, Jedi-Ritter oder sonst was waren. Viele gön­nen sich abends oder mor­gens den ent­spann­ten Wachzustand und geben sich den eige­nen inne­ren Bildern hin, bevor sie ein­schla­fen oder end­gül­tig auf­wa­chen, um in den Tag zu starten.

Seit wann wird Hypnose als Therapie eingesetzt?

Vermutlich ist Hypnosetherapie eine der ältes­ten Therapieformen, die sich in allen Kulturformen über die Jahrhunderte fort­ge­setzt hat. Hypnose lei­tet sich von Hypnos ab, dem grie­chi­schen Gott des Schlafes. Heilschlaf oder Tempelschlaf wur­de schon in der Antike zur Heilung ein­ge­setzt. Dafür indu­zier­te man bei einem Kranken einen Schlaf nach vor­be­rei­ten­dem Ritual in einem Heiligtum. Im Traumschlaf erhielt der Kranke Hinweise auf eine wirk­sa­me Therapie. Diese Hinweise waren oft nicht unmit­tel­bar ver­ständ­lich, son­dern bedurf­ten der Deutung. Die Deutung oblag den Priestern der Tempel, die über­wie­gend dem grie­chi­schen Heilgott Asklepios geweiht war.

Heutzutage fin­det Hypnose, unter vie­len ande­ren Anwendungsgebieten auch Einsatz als Anästhetikum, also zur Schmerzabschaltung wäh­rend eines chir­ur­gi­schen oder zahn­me­di­zi­ni­schen Eingriffs. Übrigens wur­de eine ähn­li­che Methode schon 1829 erfolg­reich bei einem chir­ur­gi­schen Eingriff ein­ge­setzt. Die Methode des ani­ma­li­schen Magnetismus wur­de im spä­ten 18. Jahrhundert von Franz Anton Mesmer ent­wi­ckelt. Dabei wur­den durch kon­takt­lo­se Überstreichungen des Körpers die Patienten in eine Trance ver­setzt. Die Methode wur­de ins­be­son­de­re von eng­li­schen Chirurgen in Indien erfolg­reich angewandt.

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Heilpraktikerin Psychotherapie

Dr. rer. nat. Kirsten Linnow

Heilpraktikerin Psychotherapie | Hypnosetherapeutin | Kursleiterin Stressmanagement | Dipl. Chem.

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Welche Erkrankungen werden mit Hypnosetherapie behandelt?

Hypnosetherapie wird unter ande­rem ange­wandt bei Depression, Angststörungen, Zwängen, Verhaltensstörungen, psy­cho­so­ma­ti­schen Beschwerden wie bei­spiels­wei­se Reizdarmsyndrom, chro­ni­schen Schmerzen und als zusätz­li­che Unterstützung bei orga­ni­schen Erkrankungen wie Krebs und Immunerkrankungen und Allergien.